Hannah Partington, Doktorandin an der Nottingham Trent University und der University of Nottingham, erhielt kürzlich das DWS-Reisestipendium, um ihre Forschung auf der Microbiology Society Annual Conference 2026 in Belfast, Nordirland, zu präsentieren. Die viertägige Konferenz umfasste wissenschaftliche Symposien, Workshops, Foren, Fortbildungsveranstaltungen, Preisvorträge und vieles mehr.
Wir haben Hannah gebeten, uns mehr über ihre Forschung zu berichten und zu erläutern, welche zentrale Rolle eine Whitley-Arbeitsstation dabei spielt:
„Meine Forschung beschäftigt sich mit einem besseren Verständnis der Rolle des Gallensäurestoffwechsels bei der Kolonisationsresistenz gegenüber Clostridioides difficile. Dank des DWS-Reisestipendiums hatte ich die Möglichkeit, ein Poster zu einem Teilprojekt meiner Arbeit zu präsentieren, bei dem wir „probiotische“ Bakterienstämme gentechnisch so verändern, dass sie den Gallensäurestoffwechsel beeinflussen können. Die ausgewählte Ersatzspezies gehört ebenfalls zur Ordnung der Clostridiales. Dabei handelt es sich um grampositive, obligat anaerobe Bakterien, weshalb sämtliche Arbeiten in einer Whitley A95 Arbeitsstation durchgeführt werden. Dazu gehören Kultivierungen, Konjugationen sowie Untersuchungen zur Wirkung dieser Stämme und ihres Gallensäurestoffwechsels auf Sporen und vegetative Zellen von C. difficile.
Anhand meines Posters konnte ich zeigen, dass wir erfolgreich chromosomale Insertionen in einer Spezies durchgeführt haben, für die genetische Veränderungen auf Chromosomenebene bislang nur wenig etabliert sind. Dieser gentechnisch veränderte Stamm wird es ermöglichen, den Schutzmechanismus des primären Gallensäurestoffwechsels gegenüber C. difficile genauer zu untersuchen und gleichzeitig einen potenziellen präventiven Ansatz zur Vermeidung von Infektionen aufzuzeigen.
Die MicroSoc 2026 war die größte Konferenz, an der ich bisher teilgenommen habe, und sie war für mich eine äußerst bereichernde Erfahrung. Die Vielfalt der vorgestellten Themen war beeindruckend, und die Veranstaltung bot eine hervorragende Gelegenheit, meine Kommunikationsfähigkeiten weiterzuentwickeln – insbesondere beim Austausch über meine Forschung mit Personen außerhalb meines Fachgebiets. Ich bin meinem Betreuungsteam an der Nottingham Trent University und der University of Nottingham sowie DWS sehr dankbar für die Unterstützung durch das Reisestipendium.“

Wir bedanken uns bei Hannah für diesen spannenden Einblick in ihre Forschung und gratulieren ihr nochmals herzlich zum Erhalt des DWS-Reisestipendiums.
Wenn Sie glauben, dass Sie möglicherweise Anspruch auf das DWS-Reisestipendium haben, besuchen Sie bitte unsere Seite zum Reisestipendium, um weitere Informationen zu erhalten.
CH


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