Zunehmende Antibiotikaresistenz bei ESKAPE-Erregern und Clostridioides difficile

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Zunehmende Antibiotikaresistenz bei ESKAPE-Erregern und Clostridioides difficile

Jack Fuller, Student der Biochemie im dritten Studienjahr, erhielt kürzlich das DWS-Reisestipendium, um auf der Jahreskonferenz 2026 der Microbiology Society in Belfast vorzustellen, wie die anaerobe Arbeitsstation Whitley A35 seine Forschung zur zunehmenden Antibiotikaresistenz vorangebracht hat.

Wir haben Jack gebeten, mehr über seine Studie an der University of Bath und seine Erfahrungen auf der Konferenz zu berichten:

„Die Forschungsgruppe, in der ich tätig bin, beschäftigt sich vor allem mit der zunehmenden Antibiotikaresistenz bei ESKAPE-Pathogenen und Clostridioides difficile (einem grampositiven, anaeroben, sporenbildenden Bakterium) sowie damit, wie Resistenzen zur Ausbreitung von Infektionen in Krankenhäusern beitragen.

Mein Forschungsprojekt untersucht den Einsatz von Natriumdichlorisocyanurat (NaDCC), einem weit verbreiteten chlorhaltigen Biozid, bei der Desinfektion dieser Erreger. Dabei analysierte ich die Anpassungsfähigkeit von C. difficile nach Exposition gegenüber NaDCC-Konzentrationen, die den in Krankenhäusern üblichen Desinfektionsrichtlinien und -verfahren entsprechen. Ein wesentlicher Bestandteil meiner Arbeit war die Nutzung und Bedienung der Whitley A35 anaeroben Arbeitsstation, um C. difficile zu kultivieren und die getesteten Stämme für weitere Experimente erneut anzuzüchten.

Meine Ergebnisse liefern Hinweise darauf, dass C. difficile sowie weitere ESKAPE-Pathogene nicht nur in der Lage sind, die empfohlenen NaDCC-Konzentrationen zu überstehen, sondern dass diese Behandlung auch adaptive Veränderungen der phänotypischen Eigenschaften der C. difficile-Stämme hervorrufen kann.

Ich bin sehr dankbar, das DWS-Reisestipendium erhalten zu haben, da er mir die Teilnahme an der Microbiology Society Annual Conference 2026 in Belfast ermöglicht hat, wo ich meine Forschungsergebnisse präsentieren konnte. Durch das Stipendium konnten meine Unterkunft und die Konferenzregistrierung finanziert werden, wodurch mein Platz auf der Veranstaltung sowie die Präsentation meines Posters gesichert waren.

Als Student im dritten Studienjahr, der dieses Projekt im Rahmen eines Praxisaufenthalts durchgeführt hat, war dies meine erste Konferenzteilnahme überhaupt – und eine äußerst spannende Erfahrung. Noch nie zuvor war ich Teil einer so großen Gemeinschaft von Mikrobiologinnen und Mikrobiologen, doch ich freute mich darauf, diese Herausforderung anzunehmen. Mein Poster präsentieren und mein Projekt mit interessierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern diskutieren zu können, hat mir zusätzliches Vertrauen in meine Forschung und meine Präsentationsfähigkeiten gegeben.

Das DWS-Reisestipendium hat mir gezeigt, wie wertvoll und bereichernd Konferenzbesuche sein können, und er hat in mir den Wunsch geweckt, in naher Zukunft erneut an wissenschaftlichen Tagungen teilzunehmen.“

Wir danken Jack für diesen aufschlussreichen Einblick in seine Forschung und möchten ihm nochmals herzlich zum Erhalt des DWS-Reisestipendiums gratulieren.

Wenn Sie glauben, dass Sie möglicherweise Anspruch auf das DWS-Reisestipendium haben, besuchen Sie bitte unsere Seite zum Reisestipendium, um weitere Informationen zu erhalten.


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